Die Wahl, wo du deinen Content verkaufst, ist eine der folgenreichsten Entscheidungen, die du als Creator triffst. Die Plattform nimmt sich bei jedem Verkauf etwas, solange du sie nutzt. Eine 20%ige Provision bei 5.000 €/Monat sind 12.000 € pro Jahr, die verloren gehen — noch bevor du auch nur ein einziges Ausrüstungsteil gekauft hast.
Dies ist ein ehrlicher Vergleich. Keine Affiliate-Anreize. Nur die Gebühren, Funktionen und Kompromisse.
Die einzige Zahl, die zählt: Was du tatsächlich erhältst
Setze denselben Preis auf jeder Plattform fest. Hier ist, was der Creator bei einem Verkauf über 100 € nach Hause nimmt:
| Plattform | Creator legt fest | Creator erhält | Wie die Gebühr funktioniert |
|---|---|---|---|
| Andere Plattform | 100 € | 70–90 € | 10%–30% werden dem Creator abgezogen |
| Partut | 100 € | 100 € | 15% Servicegebühr obendrauf, vom Käufer gezahlt |
Partuts Modell ist strukturell anders. Statt eine Provision von deinen Einnahmen abzuziehen, wird eine 15%ige Servicegebühr auf deinen Preis aufgeschlagen und vom Käufer gezahlt. Alle Kosten der Zahlungsabwicklung (Stripes ~2,9% + 0,30 €) werden von Partut aus dieser Servicegebühr getragen. Du erhältst genau den Preis, den du festgelegt hast.
Bei 100 Verkäufen pro Monat bedeutet die Wahl von Partut gegenüber einer Plattform mit 20% Provision bei einem durchschnittlichen Preis von 100 € zusätzliche 2.000 €/Monat.
Wie andere Plattformen abschneiden
Plattformen mit hoher Provision (20% abgezogen)
Was der Creator pro 100 € Festpreis erhält: ~80 € Am besten für: Creator mit bereits etabliertem Publikum auf dieser speziellen Plattform Stärken: Große bestehende Fanbasis, bekannte Marke, Pay-per-View-Modell Schwächen: Höchste gängige Provisionsrate, Zahlungsverzögerungen, eingeschränkte Flexibilität
Plattformen mit 20% Gebühr haben ihre Dominanz um bestimmte Nischen herum aufgebaut und versuchen seither, sich mit gemischtem Erfolg für Mainstream-Creator zu öffnen. Wenn dein Publikum bereits aktiv nach dir auf einer dieser Plattformen sucht, kann der Auffindbarkeitsvorteil die Kosten ausgleichen — aber nur, wenn du bereits etabliert bist. Für neue Creator bedeutet der Start hier, sofort ein Fünftel jedes Verkaufs abzugeben.
Plattformen mit mittlerer Provision (8–12% abgezogen)
Was der Creator pro 100 € Festpreis erhält: 85–92 € Am besten für: Creator mit einem treuen, dauerhaften Publikum, das sie konsequent unterstützen möchte Stärken: Starke Markenbekanntheit, gute Creator-Tools, etablierte Community-Funktionen Schwächen: Provision immer noch spürbar bei 8–12%; ursprünglich für wiederkehrende Unterstützung konzipiert, nicht für einmalige Content-Verkäufe
Diese Plattformen funktionieren am besten für Creator, deren Publikum sie laufend unterstützen möchte — Podcasts, Newsletter, unabhängige Musiker. Für Foto- und Video-Creator, die einzelne Content-Stücke verkaufen, passt die Struktur weniger gut, und die Provisionsrate ist immer noch spürbar.
Plattformen mit niedriger Provision (10% abgezogen)
Was der Creator pro 100 € Festpreis erhält: ~90 € Am besten für: Creator digitaler Produkte — E-Books, Presets, Vorlagen, Kurse Stärken: Einfache Einrichtung, gut für digitale Downloads, keine monatliche Gebühr Schwächen: 10% Provision auf jeden Verkauf, hauptsächlich für herunterladbare Produkte statt exklusiven Medieninhalten optimiert, eingeschränkte Community-Funktionen
Manche Plattformen eignen sich hervorragend für den Verkauf digitaler Produkte wie Presets oder Vorlagen, verfügen aber nicht über creator-fokussierte Funktionen für den Verkauf von Foto- und Videocontent an Fans — und berechnen trotzdem 10%.
Partut
Was der Creator pro 100 € Festpreis erhält: 100 € (0% abgezogen — Käufer zahlt Servicegebühr) Am besten für: Foto- und Video-Creator, die direkt an Fans verkaufen Stärken: Creator erhält den vollen Festpreis, schnelle Wise-Auszahlungen, übersichtliche Oberfläche, transparente Preisgestaltung, keine versteckten Kosten Schwächen: Neuere Plattform — Auffindbarkeit hängt anfangs davon ab, dass Creator ihren eigenen Traffic mitbringen
Partuts Angebot ist unkompliziert: Preis festlegen, Preis erhalten. Die 15%ige Servicegebühr wird für den Käufer obendrauf addiert und deckt alle Betriebskosten von Partut inklusive Zahlungsabwicklung. Für einen Creator, der bereits ein Publikum auf Instagram, TikTok, Reddit oder anderswo hat und dieses monetarisieren möchte, ohne dass eine Plattform von seinen Einnahmen abzieht, ist Partut die klarste Wahl.
Funktionsvergleich
| Funktion | Andere Plattformen | Partut |
|---|---|---|
| Creator behält pro 100 € | 70–90 € | 100 € |
| Wer zahlt die Plattformgebühr | Creator | Käufer |
| Verarbeitungskosten | Vom Creator abgezogen | Von Partut übernommen |
| Pay-per-Content | Unterschiedlich | ✅ |
| Auszahlungsmethode | Banküberweisung/Drittanbieter | Wise |
| Einrichtungszeit | 15–45 Min. | ~10 Min. |
Die Frage der Auffindbarkeit
Der häufigste Einwand gegen den Wechsel von einer Hochprovisionsplattform ist die Auffindbarkeit: "Wenn ich zu einer weniger bekannten Plattform wechsle, wie finden mich neue Fans?"
Das ist ein berechtigtes Anliegen — verdient aber eine realistische Betrachtung. Die meisten Creator-Plattformen bringen keinen zuverlässigen neuen organischen Traffic zu einzelnen Creator-Seiten. Auffindbarkeit ist größtenteils interne Suche, nützlich nur für Fans, die bereits nach dir suchen.
Creator, die ihr Publikum vergrößern, tun das über ihre Präsenz in sozialen Medien: Instagram, TikTok, Reddit, Twitter/X, YouTube. Die Plattform, auf der du deinen bezahlten Content hostest, spielt für neue Follower kaum eine Rolle — denn sie finden dich über Content, den sie bereits kostenlos sehen können.
Wenn dein Traffic aus deiner eigenen Social-Media-Präsenz kommt, brauchst du die Auffindbarkeits-Engine der Plattform nicht. Du brauchst die Plattform mit dem besten Deal für Creator.
Wer welche Plattform nutzen sollte
Nutze eine andere Plattform, wenn: Dein Publikum dich dort bereits gezielt sucht und die Markenbekanntheit der Plattform ein aktiver, messbarer Vorteil für deine Nische ist.
Nutze Partut, wenn: Du Fotos oder Videos erstellst und an Fans verkaufen möchtest, während du den vollen von dir festgelegten Preis erhältst. Besonders, wenn du bereits ein Publikum hast, das du aus deinen eigenen sozialen Kanälen steuerst.
Die Rechnung über ein Jahr
Ein Creator, der seinen Preis so festlegt, dass er 5.000 €/Monat netto verdient. Hier ist, was er tatsächlich jährlich verdient:
| Modell | Abgezogene Provision | Jährliches Einkommen | Jährliche Plattformkosten |
|---|---|---|---|
| 20%-Provisionsplattform | 20% vom Creator | 48.000 € | 12.000 € |
| 10–12%-Provisionsplattform | 10–12% vom Creator | 52.800–54.000 € | 6.000–7.200 € |
| Partut | 0% vom Creator | 60.000 € | 0 € |
Der Unterschied von 12.000 € zwischen einer 20%-Plattform und Partut über ein Jahr ist kein Rundungsfehler. Es ist der Preis einer professionellen Kameraausrüstung, ein Jahr Reisen für Content oder schlicht Einkommen, das du verdient hast und behalten haben solltest.
Fazit
Plattformgebühren summieren sich über die Zeit. Die richtige Plattform ist nicht die bekannteste — es ist die, die das meiste Geld in deine Hände legt.
Für Foto- und Video-Creator, die direkt an Fans verkaufen, ist das Modell, das dem Käufer statt dem Creator eine Gebühr berechnet, der naheliegendste Vorteil im Jahr 2026. Partut ist derzeit das klarste Beispiel für dieses Modell.
