Um den Preis für ein Fotoset oder Video festzulegen, definiere den Kaufumfang, schätze den Aufwand und wähle einen Betrag, den du anhand tatsächlicher Verkäufe bewerten kannst. Es gibt keinen universellen Preis pro Foto oder Minute, der für alle Creator passt.
Definiere zuerst das Angebot
Zwölf Studioporträts und zwölf schnelle Einblicke hinter die Kulissen sind unterschiedliche Produkte. Notiere Thema, Dateianzahl, Bearbeitungsaufwand und bereits veröffentlichtes Material. Ergänze bei Videos die Laufzeit und das Format.
Erkläre diese Details in deiner Produktbeschreibung. Käufer sollten zwei Produkte unterscheiden können, ohne allein aus den Preisen auf den Unterschied schließen zu müssen.
Nutze eine einfache Kostenrechnung
Beginne mit Produktionskosten und einem Wert für deine Zeit. Dieses Beispiel dient der Planung; es ist weder eine Preisempfehlung noch eine Verkaufsprognose:
| Posten | Beispiel |
|---|---|
| Produktion und Bearbeitung | 4 Stunden |
| Angesetzter Zeitwert | 15 EUR pro Stunde |
| Weitere Ausgaben | 20 EUR |
| Insgesamt zu deckender Betrag | 80 EUR |
Bei 10 EUR Creator-Umsatz je Verkauf decken acht Verkäufe 80 EUR. Bei 16 EUR reichen fünf. Die Rechnung sagt nicht voraus, wie viele Menschen kaufen. Sie zeigt nur das Verhältnis zwischen Preis und nötigen Verkäufen, vor Steuern, Erstattungen und weiteren Geschäftsausgaben.
Erscheint die nötige Verkaufszahl für dein aktuelles Publikum unrealistisch, überdenke neben dem Preis auch den Produktionsumfang. Eine kleinere, klar abgegrenzte Sammlung lässt sich möglicherweise leichter fertigstellen und erklären.
Prüfe den Gesamtpreis für Käufer
Laut Preisseite erhebt Partut zusätzlich zum Creator-Preis eine Servicegebühr von 15 % für Käufer. Aus einem Produktpreis von 10 EUR werden so 11,50 EUR. Berücksichtige beide Beträge, wenn du über Erschwinglichkeit sprichst.
Unterscheide bei anderen Plattformen zwischen Abzügen von deinem Umsatz und zusätzlichen Käufergebühren. Vergleiche dasselbe Produkt unter denselben Zahlungsbedingungen.
Bewerte jeweils eine Änderung
Notiere Veröffentlichungsdatum, Preis, Werbekanal und abgeschlossene Verkäufe. Ergänze Seitenbesuche, falls verfügbar. Zehn Verkäufe bei 100 Besuchen bedeuten etwas anderes als zehn bei 1.000.
Wenn du Titelbild, Preis und Zielgruppe gleichzeitig änderst, lässt sich der Einfluss kaum zuordnen. Kleine Stichproben und unterschiedliche Produkte begrenzen ebenfalls die Aussagekraft. Sieh erste Ergebnisse als Hinweise, nicht als Beweis für einen immer funktionierenden Preis.
Häufige Fragen
Sollte jedes Foto gleich viel kosten?
Nicht unbedingt. Eine stimmige Sammlung kann mehr bieten als ihre Dateianzahl. Erkläre das Angebot und bepreise das vollständige Produkt.
Sollte ich mit einem Rabatt starten?
Nur wenn der reduzierte Preis für deine Arbeit sinnvoll ist. Erfinde keinen früheren Preis oder Ablaufzeitpunkt, um Zeitdruck zu erzeugen.
Ist ein Abo besser?
Das hängt davon ab, was du regelmäßig liefern kannst. Vergleiche Abos und Einzelkäufe, bevor du dich entscheidest. Nutze anschließend die Partut-Anleitung zur Veröffentlichung.